28. August 2007

Indikationen für die Behandlung beim Pferd

Die häufigste Frage, die mir Tierbesitzer zu Beginn stellen, ist: “Mein Tier leidet an …, kann man das homöopathisch behandeln”? Wovon eine erfolgreiche Behandlung abhängt, erläutere ich demnächst.

Heute möchte ich nur einige der Krankheiten aufzählen, die ich bisher am Pferd behandelte. Das soll Ihnen einen Einblick in die sicherlich kognitiv unvorstellbaren Möglichkeiten dieser wunderbaren Therapieart geben:

auf der Gemütsebene:

  • sich nichts sagen lassen wollen, Eigensinnigkeit, störrisches, unkooperatives Verhalten
  • gieriges Fressen, Angst zu verhungern
  • zu überschießender Übermut bei einem Pferd, das wegen Knochenverletzung ruhig stehen sollte
  • ständiges sich Verweigern, sobald das Pferd angebunden wurde oder man es in einer anderen Weise in seiner Freiheit einengte
  • Traurigkeit, Ärger etc.

Krankheiten der körperlichen Ebene:

  • Sommerekzem
  • Sonnenallergie
  • Hufrehe
  • Lahmheiten unbekannter Ursache (ein Trainer hatte es vor 10 Jahren beim Einreiten mit harten Methoden zu Boden gestürzt, um es fügsam zu machen. Welche Schäden dem Pferd dabei zugefügt wurden, wurde nicht durch Röntgenbilder etc. überprüft. Jedenfalls stieg der Wallach seither beim Bergabreiten und warf die Besitzerin ab. Nach meiner Behandlung sah er dazu keine Notwendigkeit mehr.)
  • Lahmheit durch z.B. Spat
  • Auflösung der Sehnen bei einem ehemaligen Rennpferd (Von Tierarzt durch Ultraschall belegt)
  • Hufabszesse
  • Husten
  • fast tödlicher Erschöpfungszustand nach Infekt
  • Unterentwicklung (körperlich und mental)
  • Warzen
  • Tumore
  • Lungenentzündung durch antibiotikaresistente Keime
  • etc.

Die meisten Pferde waren bereits austherapiert und aufgegeben, bevor die Homöopathie zum Einsatz kam.

6. August 2007

Oxitocin – das Wehenhormon und was es sonst noch mit uns macht

Oxitocin ist ein Hormon, das im Kopf, genauer gesagt im Hypothalamus, gebildet wird. Von dort aus wird es in den Hypophysenhinterlappen geleitet, wo es gespeichert und bei Bedarf abgegeben wird.

In den humanmedizinischen Lehrbüchern findet man, welche Bedeutung dem Oxitocin im Allgemeinen beigemessen wird.  Es erzeugt die Wehen und leitet den Milcheinschuß ein.

Oxitocin heißt auch “Bindungshormon”. Es wird im Körper der Frau bei der Geburt ausgeschüttet, ebenso beim Stillen. Die Mutter wird dadurch emotional an ihr Kind gebunden. Das hat die Natur klug eingerichtet, denn schließlich ist das Neugeborene auf eine Mutter angewiesen, die es zumindest in der ersten Zeit selbstlos umsorgt, pflegt und ernährt.

Weiterhin wird dieses Bindungshormon auch beim Geschlechtsverkehr ausgeschüttet. Als Dozentin für Natürliche Empfängnisregelung gebe ich dieses Wissen natürlich weiter. Ein Mann hat interessanterweise betroffen darauf gesagt: “Nun weiß ich auch, warum die Mädels so anhänglich wurden, nachdem ich mit ihnen geschlafen habe”.

Die Wirkungen der Hormone verändern also nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Seele. Daraus ergibt sich eine größere Verantwortung für unsere Handlungen. Vor allem da sie nicht nur uns, sondern auch ein Gegenüber betreffen.

foto: www.pixelio.de

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2. August 2007

Hospizarbeit eines Katers

Letzten Sonntag hörte ich auf Antenne Bayern eine Geschichte über eine Katze, die ich gerne weitergeben möchte, da sie mich selbst sehr tief berührt hat:

In einem Hospital in USA lebt ein schwarzer Kater. Normalerweise ist er reserviert und nicht verschmust. Doch das Personal hat etwas äußerst Interessantes beobachtet. Der Kater legt sich einige Stunden, bevor jemand stirbt, auf dessen Bett. Dann läßt er sich auch von dem Betroffenen streicheln. Nachdem der Kater auf diese Weise bereits 25 mal ( ! ) den bevorstehenden Tod eines Menschen anzeigte, werden mittlerweile die Angehörigen gerufen, wenn er sich wieder bei einem Patient auf das Bett legt.

Ich war sehr berührt von der Geschichte. Der Moderator befragte einen Mann, warum die Katze sich so verhält. Der Mann meinte, dass der Kater eben den veränderten Geruch des Sterbenden wahrnimmt.

Wie denken Sie darüber? Ihre Meinung würde mich interessieren!

Meine Meinung: Dass der Kater den Geruch wahrnimmt, ist noch kein Grund, sich auf das Bett zu legen. Er könnte ja auch davon laufen, statt Trost zu spenden oder dafür zu sorgen, dass die Angehörigen sich noch rechtzeitig von dem Familienmitglied verabschieden können. Für mich steht ein tieferer Sinn dahinter. Wie dem auch sei, dieses Beispiel zeigt, wie viel die Tiere für uns tun.

Können Sie noch mehr für Ihre Tiere tun?