Oxitocin – das Wehenhormon und was es sonst noch mit uns macht

Oxitocin ist ein Hormon, das im Kopf, genauer gesagt im Hypothalamus, gebildet wird. Von dort aus wird es in den Hypophysenhinterlappen geleitet, wo es gespeichert und bei Bedarf abgegeben wird.

In den humanmedizinischen Lehrbüchern findet man, welche Bedeutung dem Oxitocin im Allgemeinen beigemessen wird.  Es erzeugt die Wehen und leitet den Milcheinschuß ein.

Oxitocin heißt auch „Bindungshormon“. Es wird im Körper der Frau bei der Geburt ausgeschüttet, ebenso beim Stillen. Die Mutter wird dadurch emotional an ihr Kind gebunden. Das hat die Natur klug eingerichtet, denn schließlich ist das Neugeborene auf eine Mutter angewiesen, die es zumindest in der ersten Zeit selbstlos umsorgt, pflegt und ernährt.

Weiterhin wird dieses Bindungshormon auch beim Geschlechtsverkehr ausgeschüttet. Als Dozentin für Natürliche Empfängnisregelung gebe ich dieses Wissen natürlich weiter. Ein Mann hat interessanterweise betroffen darauf gesagt: „Nun weiß ich auch, warum die Mädels so anhänglich wurden, nachdem ich mit ihnen geschlafen habe“.

Die Wirkungen der Hormone verändern also nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Seele. Daraus ergibt sich eine größere Verantwortung für unsere Handlungen. Vor allem da sie nicht nur uns, sondern auch ein Gegenüber betreffen.

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